Du kennst Automaten vom Bahnhof, aus dem Wartezimmer oder von der Tankstelle. Was dahinter passiert, siehst du selten. Im Videocast mit Bernd Tomaselli nimmt Andreas Bischof dich mit hinter die Kulissen. Er erzählt von einem Familienunternehmen, das seit 25 Jahren verändert, wie Menschen einkaufen.
In diesem Beitrag gehen wir auf die Themen der Folge etwas tiefer ein: Telemetrie, Touch-Displays, kontaktloses Bezahlen und die Frage, ob ein Automat Arbeitsplätze kostet. Am Ende weißt du, ob ein Automat zu deinem Business passt und wie du einsteigen kannst.
Vom Zigarrenzubehör zum Warenautomaten
Die Geschichte von Bischof Automaten beginnt im Tabakbereich. Am Anfang stand edles Zigarrenzubehör, das bis heute im Angebot ist. Später kam ein umfangreiches Whiskysortiment dazu. Dann folgten die ersten Zigarettenautomaten. Aus ihnen entwickelte sich das Geschäftsfeld, das die Firma heute ausmacht: Warenautomaten für alles, was du rund um die Uhr verkaufen willst.
Andreas beschreibt in der Folge diese Entwicklung bis zu den Lösungen von heute. Die Technik hat sich stark verändert, der Grundgedanke ist gleich geblieben. Ein Automat verkauft, wenn du gerade nicht da bist. Früher waren es Zigaretten. Heute sind es Eier, Käse, Fleisch, Tiefkühlware oder Softeis, oft von regionalen Bauernhöfen. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos, denn es gibt kaum ein Produkt, das sich nicht per Automat verkaufen lässt.
Der Automat, der aus dem Rahmen fällt
Andreas erzählt auch Anekdoten aus 25 Jahren. Eine davon ist die Geschichte vom Schweinesperma-Automaten in Oberösterreich. Das klingt kurios, zeigt aber, wie breit die Einsatzmöglichkeiten sind.
Für dich heißt das: Wenn es für so ein Produkt einen Automaten gibt, findet sich für deine Idee sehr wahrscheinlich eine Lösung. Bischof Automaten stimmt die Geräte in der eigenen Servicewerkstatt individuell auf deine Produkte ab. Standardregale von der Stange gibt es dort nicht.
Telemetrie: Dein Automat meldet sich am Handy
Ein Thema, das in der Folge viel Raum bekommt, ist die Telemetrie. Ein Automat mit Telemetrie sendet seine Daten in die Cloud. Du siehst in Echtzeit auf deinem Handy, was nachgefüllt werden muss.
Stell dir einen Hofladen-Automaten am Ortsrand vor. Ohne Telemetrie fährst du regelmäßig hin und schaust nach. Manchmal ist der Automat fast leer, manchmal noch voll. Mit Telemetrie fährst du dann, wenn es nötig ist, und hast genau die Produkte im Auto, die fehlen. Du sparst Wege und verlierst keinen Umsatz durch leere Fächer.
Bei Bischof Automaten läuft das über App und Cloud-Telemetrie. Du hast Fernzugriff, siehst Bestand und Umsatz und musst dafür nicht vor Ort sein.
Touch-Display und Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay
Auch an der Front hat sich viel getan. Moderne Automaten haben Touch-Displays statt Tastenfeld. Der FlexMax ist ein Universalautomat mit Touchscreen. Der Selfly Store IF3 hat einen 24-Zoll-Bildschirm und nimmt nur Kartenzahlung.
Bezahlt wird kontaktlos, zum Beispiel per Karte, Apple Pay oder Google Pay. Deine Kundschaft muss kein Kleingeld suchen. Sie hält das Handy hin, wählt ihr Produkt und nimmt es mit. Das zählt vor allem abends, am Wochenende und an Feiertagen, wenn sonst niemand mehr im Laden steht.
Ergänzung statt Ersatz: Warum ein Automat keine Stelle kostet
Andreas sagt es klar: Ein Automat ist kein Arbeitsplatzkiller. Er ist eine Erweiterung deiner Ladentheke. Dein Laden hat feste Öffnungszeiten. Der Automat davor oder daneben ist am Sonntagnachmittag offen, nach Feierabend und an Feiertagen. Du brauchst dafür niemanden, der abends im Laden steht.
Arbeit bleibt natürlich. Du befüllst den Automaten, kontrollierst die Ware und hältst das Sortiment frisch. Aber diese Arbeit ist planbar, und die Telemetrie sagt dir, wann sie ansteht. Ein Hotel nutzt den Automaten als Minibar-Ersatz mit 24-Stunden-Angebot. Eine Apotheke gibt Bestellungen außerhalb der Öffnungszeiten über die LockBox 24/7 aus.
Kauf, Leasing oder Miete auf Probe
Ob sich ein Automat für dich lohnt, hängt von Standort und Sortiment ab. Das lässt sich vorher nicht immer sicher sagen. Deshalb gibt es bei Bischof Automaten drei Wege.
Beim Kauf gehört der Automat dir. Das passt, wenn dein Konzept steht. Beim Leasing verteilst du die Kosten über die Laufzeit. Bei der Miete auf Probe testest du, ob dein Standort und deine Produkte funktionieren, bevor du dich festlegst. Wer günstig einsteigen will, findet auch generalüberholte Gebrauchtautomaten.
Vor der Entscheidung kannst du die Geräte live ansehen. In den Showrooms in Hohenems und Wien bedienst du den Touchscreen selbst und siehst, wie ein Automat befüllt wird. Besichtigung nach Terminvereinbarung.
Schau dir die Folge an
Wie viel Technik in einem Automaten steckt und wie viel Business-Potenzial darin liegt, siehst du am besten selbst. Andreas Bischof erzählt im Videocast von 25 Jahren Familienunternehmen, von Telemetrie, die dir Wege spart, und von Bezahlformen, die deine Kundschaft schon im Alltag nutzt. Schau jetzt rein auf dem YouTube-Kanal von Bischof Automaten und lass dich für dein eigenes Projekt inspirieren: https://www.youtube.com/@bischofhandels-gmbh
Zum Podcast Video: https://www.youtube.com/watch?v=6vfsReNCZ3o&t

